Tipps, News, Fakts und menschliche Fehltritte

Hört sich zwar blöd an, ist aber so

Der Wahlgang am 30.8.2009
[info]henry66
   Die CDU zeigt transparenz

So sollte es immer sein, nichts zu verbergen, die CDU machts vor :-)
Für eine größere Ansicht auf Bild klicken


Silikonbrüste sind auch nach dem Tod noch nützlich
[info]henry66

Der Fall Jasmine Fiore ist grausam.

Eine verstümmelte, weibliche Leiche wurde von einem Passanten zusammengequetscht in einem Koffer gefunden. Die Finger wurden abgetrennt, die Zähne entfernt. Grundsätzlich schlechte Karten für Ermittler, um die Identität des Opfers herauszufinden.

Gäbe es da nicht die guten alten Burst-Implantate. Anhand deren Seriennummer konnte das Opfer nämlich identifziert werden: Das Bikini-Modell Jasmine Fiore.

Nähere Infos zu diesem grausamen, brutalen Mord gibt es bei Spiegel Online.

Da braucht sich Cher nun keine Sorgen mehr machen, dass sie mal als unbekannte Tote endet… Manchmal glaube ich, man könnte unterm Scanner sogar ihre Wimpern anhand einer Seriennummer identifizieren

quelle glückwunschblog


Holländer genießen Toilettenbesuche
[info]henry66

Amsterdam - Sex genießen Holländer angeblich längst nicht so sehr wie einen gemütlichen Toilettenbesuch. Ein gutes Gespräch unter Freunden rangiert bei ihnen auf Platz zwei der persönlichen Genuss-Skala - und damit ebenfalls noch deutlich vor der körperlichen Liebe. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage mit 1000 erwachsenen Teilnehmern hervor, die von der niederländischen Nachrichtenagentur ANP als "repräsentativ" bezeichnet wurde.

Bei der Frage, was sie "am meisten genießen" würden, kreuzten 88 Prozent der Teilnehmer den Toilettenbesuch an. Freizeitaktivitäten in der Natur kamen bei der vom Institut Intomart GfK im Auftrag des populärwissenschaftlichen Magazins "Quest" durchgeführten Befragung auf den dritten Rang. Sex landete mit 21 Prozent auf dem vierten.

quelle : spiegel


Horst Schlämmer - Isch kandidiere!
[info]henry66
Horst Schlämmer, stellvertretender Chefredakteur beim Grevenbroicher Tagblatt, hat seinen Job endgültig satt. Er sucht nach neuen Herausforderungen und beschließt, in die Politik zu gehen und Bundeskanzler zu werden. Er gründet die "Horst Schlämmer Partei - HSP" und bringt mit seinem ziemlich "horstigen" Wahlkampf die arrivierten Parteien mächtig auf Trab. Auf dem Weg nach oben begegnet er einer Frau mit Drang zu Höherem.

Eins führt zum anderen, und so sieht sich Horst Schlämmer nicht nur innerhalb kürzester Zeit als Vorreiter einer neuen Politik, sondern ist gleichzeitig auf der Flucht vor der Polizei. Schlämmer und sein Praktikant Ulle schaffen mit Glück und Kreativität das Unmögliche: Sie machen die Partei im Land bekannt. Die HSP tritt tatsächlich als neue Partei bei den Bundestagswahlen an, und als der Wahlsonntag gekommen ist, sitzt der Parteivorsitzende Schlämmer mit seinen begeisterten Anhängern in der Stammkneipe in Grevenbroich. Alle starren wie gebannt auf die Grafik mit der ersten Hochrechnung: Jubel bricht aus!

Hat Horst es tatsächlich geschafft? Ist er unser nächster Bundeskanzler? Oder hat das Schicksal noch eine viel größere Rolle für ihn vorgesehen...?



Polizei: Ford Transvestit abgeschleppt
[info]henry66
Auch bei der Polizei gibt es komische Sachen....



Spinat
[info]henry66
Man achte auf den Preis :-)



versteckte Preissteigerung :-)


Der King of Pop ist tot
[info]henry66
Kurz Berichtet:

Michael Jackson ist tot.
Im Alter von 50 Jahren ist der einstige "King of Pop" in Los Angeles gestorben.
Er war wegen eines Herzstillstandes in die Uni-Klinik von Los Angeles eingeliefert worden.

"Die Trauergemeinde dürfte unter den Schönheits-Chirurgen am größten sein - sie werden ihn vermissen"

Zensursula
[info]henry66
Zensursula ist da! Zensi Zensa Zensursula - Der Prostestsong zur Internetsperre von Oliver Kels und Rob Vegas gesungen von Diana Leder.
Alle mitwirkenden Künstler befürworten ausdrücklich den Kampf gegen Kinderpornographie!
Mehr Infos zum Song gibt es unter:
http://www.kels.de/2009/06/20/zensurs...
Den Song "Zensi Zensa Zensursula" gibt es als Mp3 zum kostenlosen Download unter:
http://www.kels.de/2009/06/20/zensurs...



Verbraucher-Urteil: Gericht verbietet Commerzbank Extragebühren
[info]henry66

Die Commerzbank darf von Kunden, die ihren Dispo-Kredit überzogen haben, keine Zusatzgebühren von fünf Euro je Überweisung verlangen.
Dieses Urteil des Landgerichts Frankfurt vom 13. Mai (Az.: 2-02 O 3/09) wurde erst jetzt von der Hamburger Verbraucherzentrale öffentlich gemacht.
Die Commerzbank erklärte, das Urteil sei noch nicht rechtskräftig und werde gegenwärtig geprüft.

Wer als Kunde einen eingeräumten Dispositionskredit überzieht, bekommt nach den Beobachtungen der Verbraucherzentrale meist nicht sofort eine Kreditkündigung.

zur quelle


Versicherer dürfen Privatdetektive einsetzen
[info]henry66
Unfall- und Arbeitslosenversicherung, Krankenkassen und andere Sozialversicherer
dürfen mögliche Simulanten überwachen lassen. Grünes Licht dafür kommt von ganz oben.

quelle


Absurdum - Sperma gegen Falten?
[info]henry66
Ja, hier wäre jetzt Platz für viele Kalauer. Von zotigen ‚Fischers Fritz’-Witzen bis hin zu peinlichem Stammtischgepolter – das komplette Panoptikum an Schenkelklopfern ist eingeladen.

Hier. Jetzt. Aber wir geben uns Mühe, sachlich zu bleiben. Bei der neusten Anti-Falten-Errungenschaft aus Norwegen fällt uns dennoch schlagartig ein, was wir zum Mittagessen hatten.

Denn ein bisschen kommt es wieder hoch.

Spermine, eine Substanz gewonnen aus menschlichem Sperma, soll das neue Wundermittel gegen Falten sein und damit zu ewiger Jugend verhelfen. Mit einem enorm hohen Anteil an Anti-Oxidantien glättet es die Haut 30 Mal stärker als konventionelle Produkte basierend auf Vitamin E.
Um den Ekelfaktor zu mindern, sei bemerkt, dass das skandinavische Institut ‚Bioforskning’ diesen besonderen Stoff synthetisch nachbaut und keine Kooperation mit einer befreundeten Samenbank führt.

quelle

gegen Zickenterror: Zickosan
[info]henry66
Das Wundermittel gegen Zicken und Zickenbefall

Auch gegen Neid auf Kollegen, Nachbarn, Wut u.v.m. soll sich ZICKOSAN als nützlich erweisen.

ZICKOSAN enthält dazu laut Angaben auf der Verpackung 400 mg Nervenstärker, 200 mg Stressabbauer, Lustigmacherextrakt, Beruhigungswurzel und Egalkraut.

zur quelle: zickosan


Sachen gibts, die gibts gar nicht ....
[info]henry66
Eine nette Mail erreichte mich, nur allein mir fehlt der Glaube!

Datum23. Mai 2009 22:30BetreffKindergartenbande gibt auf! Frieden!


Sehr geehrte Verbraucherschuetzer, Pressevertreter und Cyberstalking-Opfer,

wir, der Frankfurter Kreisel, der von Ihnen auch Kindergartenbande genannt wird, moechten den Krieg gegen Sie allen beenden!!!

Wir werden von nun an keine Spam-Mails mehr versenden, kein Rufmord mehr begehen, keine Stellenanzeigen mehr schalten und keine Amoklaeufe mehr ankuendigen!!!

Wir moechten ein serioeses Leben beginnen und niemanden mehr schaden!!!

Wir bitten um Verzeihung fuer all den Aerger, den Sie wegen uns hatten!!!

Wir werden auch niemand mehr abzocken und unserer Geld mit richtige Arbeit verdienen!!!

Ihr koennt also jetzt folgende Seiten loeschen:

http://forum.sat1.de/showthread.php?t=3343

 
,

http://kindergartenbande.blogspot.com

Ihr habt jetzt Ruhe. Samer Fakhro ist unschuldig, genauso wie Katja Guenther.

Katja ist Samers Traumfrau, und er wuerde ihr nie was tun.

Mit freundlichen Gruessen

Frankfurter Kreisel


wer soll euch das glauben?


Game Over - Andreas-Max Bauman-Neuber
[info]henry66
Folgendes Sahnestückchen fand ich bei Rotglut.org
Die große Klappe, oder wie sich ein Anwalt outet

"Zitat"
Max Baumann hat gesagt…

Herr Vac, erlauben Sie mir, Ihre Frage zu beantworten: Die Antwort "Genau !!!" bezog sich auf die Grillparty, nicht auf Ihre Person.

Danke für den Hinweis! Was machen wir nun damit?:
RA Neuber hat gesagt…

Genau !!!

Max Baumann hat gesagt…

Werter Herr Vac,

Ihr Jahresgehalt in Ehren - aber von "alten Logs" haben Sie gewiss noch weniger Ahnung als Herr fastix. Schon allein deswegen sollten Sie es besser lassen ;-)

Herr fastix hatte mir übrigens schon einmal eine DTAG20-IP-Adresse zugeordnet (nein, diese Adressen werden nicht in Krefeld vergeben).
Vielleicht lassen Sie sich bei Ihrem nächsten Besuch von Herrn fastix über diese technischen Finessen aufklären.
Bis dahin: Prosit und S Bohem !

Es ist nicht einfach bei all dem Mist den Überblick zu behalten, nicht wahr?
Lieber Andreas-Max Bauman-Neuber, ich denke es wird Zeit einfach die Klappe zu halten, oder Unsereins könnte sonst tatsächlich versucht sein alte Logs rauszukramen und genau auszuwerten. Ich wette ein Jahresgehalt gegen ein Stück Toastbrot, dass es mehr als einmal vorgekommen ist, dass sich ein Neubercookie bei einem Baumannzugriff gemeldet hat und umgekehrt. Was mich angeht ist nun alles klar. Vielleicht meldet sich Herr Baumann mit seinen Realdaten und klärt uns auf. Bis dahin kommt er in die Schublade Sockenpuppe.
"Zitat ende"

Tja, da ist ein gewisser Resteanwalt auf die Schnauze gefallen :-)



So mancher Anwalt liefert ein abstoßendes Berufsbild
[info]henry66
Zitat aus der BRAO:

Zitat von :
§ 43 Allgemeine Berufspflicht
Der Rechtsanwalt hat seinen Beruf gewissenhaft auszuüben. Er hat sich innerhalb und außerhalb des Berufes der Achtung und des Vertrauens, welche die Stellung des Rechtsanwalts erfordert, würdig zu erweisen.
Schon hier hat man jede Menge Auslegungsbegriffe, über die es Streitigkeiten geben darf.

Ich behaupte:
Vor 30 Jahren wäre es keine Frage gewesen, dass ein Verhalten, wie es z.B. die bekannten Nutzlos-Anwalts-Schergen in München und Osnabrück praktizieren, "nicht eines Anwaltes würdig ist".

Heutzutage dagegen gehört ein solches schmieriges, unlauteres und z.T. regelrecht strafbares Verhalten (z.B. Nötigung, Beihilfe zum Betrug) offensichtlich schon zur geduldeten kreativen Freiheit dieses Berufsstandes.

Offensichtlich verstößt es auch nicht gegen Standesrichtlinien deutscher Anwälte, wenn ein Rechtsanwalt eine Vorstrafe wegen massivem, gewerbsmässigen Verstoßes gegen das UrhG durch Betreiben eines Raubkopier-Dienstes kassiert hat.
Auch so etwas ist offenbar vereinbar mit der Generalklausel des § 43 BRAO und zumindest nach Ansicht der beteiligten Anwaltskammer eines deutschen Anwalts nicht unwürdig. Dieser Anwalt darf bis heute weiter praktizieren.

Noch vor 30 Jahren undenkbar, das ist jedenfalls meine Meinung.

Ich selbst arbeite als Radiologieassistent und habe z.B. vor Beginn der Berufsausbildung ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen müssen. Wenn ich auch nur einen Automaten geknackt hätte, hätte ich die Ausbildung nicht beginnen dürfen.

Jedoch darf offenbar in Deutschland ein vorbestrafter Raubkopierer weiterhin ungestört als Anwalt praktizieren.


§ 43 a BRAO führt weiter aus:
Zitat von :
(3) Der Rechtsanwalt darf sich bei seiner Berufsausübung nicht unsachlich verhalten. Unsachlich ist insbesondere ein Verhalten, bei dem es sich um die bewußte Verbreitung von Unwahrheiten oder solche herabsetzenden Äußerungen handelt, zu denen andere Beteiligte oder der Verfahrensverlauf keinen Anlaß gegeben haben.
Wenn z.B. der Anwalt bewusst und unter Ausnutzung der fehlenden Rechtskenntnis eines angeblichen "Schuldners" einen Schufa-Eintrag oder "Pfändung" bereits vor dem Vollstreckungsbescheid androht, so arbeitet er gemäß § 43 a BRAO bewusst unsachlich und macht sich auch strafrechtlich der Nötigung schuldig.

Darf man sowas als Anwalt schalten und walten lassen?
In Deutschland: offensichtlich ja.

Weiter geht es mit der aus dieser Generalklausel abgeleiteten "Berufsordnung für Rechtsanwälte" (BORA).

Diese "BORA" wurde von der BRAK formuliert und ist in der Tat meiner Meinung nach ganz, ganz schwach gehalten.

Eigentlich wäre es m.E. hier dringend erforderlich gewesen, dass man ein Verhalten, was gem. § 43 BRAO eines Anwalts "nicht würdig" ist, hier näher konkretisiert hätte.

Aus bereits bekannten Gründen (denn die BRAK hält ihren Berufsstand für so sakrosankt, dass es hier wohl keiner näheren Konkretisierung bedürfe...) ist dies jedoch unterblieben.

So steht z.B. mit keinem Wort erwähnt, ob bzw. welche Vorstrafen eines Anwaltes den Entzug der Anwaltszulassung zur Folge haben.
Immerhin einen konkreten Anhaltspunkt gibt es:

Zitat von :
§ 12 Umgehung des Gegenanwalts
(1) Der Rechtsanwalt darf nicht ohne Einwilligung des Rechtsanwalts eines anderen Beteiligten mit diesem unmittelbar Verbindung aufnehmen oder verhandeln.
Es gibt Anwälte der  Nutzlosbranche, die regelmässig trotz expliziter Untersagung gegen genau diese Bestimmung immer wieder verstoßen.

Berufsrechtliche Konsequenzen daraus? - Null. Fehlanzeige.
Das gehört wohl auch inzwischen schon zur standesrechtlich legitimierten kreativen Gestaltungsfreiheit.

Selbst da, wo konkrete, wortwörtlich existierende Bestimmungen der BORA verletzt werden, dürfen die betreffenden Anwälte weiter praktizieren.

Abschließend muss ich noch sagen, dass ich besonders den Umstand als besonders bezeichnend und traurig empfinde, dass in Deutschland ein Jurastudent offenbar nur noch lernt, welche Rechte ein Anwalt hat, aber nicht, welche Pflichten, und dass es trotz aller Gummiregelungen der BORA einen bestimmten Grundkonsens an moralisch-ethischen Mindeststandards geben sollte.

Insgesamt empfinde ich dieses hier vorliegende Bild des Berufsstandes nur noch als abstossend.


quelle
http://forum.computerbetrug.de/280887-post25.html


Asylantrag vom Neubären
[info]henry66
Folgenden bemerkenswerten Post fand ich im Internet:

"Oh Mann, durch das virtuelle Hausverbot auf nicht-abzocken.eu hat mir der Cheffe einen ziemlichen Bärendienst erwiesen. Landet doch heute der nachfolgend abgebildete Asylantrag bei mir. Jetzt bin ich ziemlich ratlos. Was soll ich nur machen? Für sachdienliche Hinweise bin ich sehr dankbar."


Immer mehr Unternehmen bezahlen Blogger für geschönte Beiträge
[info]henry66
Die Glaubwürdigkeit und Freiheit des Internets ist seit jeher verschiedensten Gefahren und Angriffen ausgesetzt – neben den bekannten Ansinnen der Zensur und Sperre von missliebigen Websites zersetzt auch die fortschreitende Kommerzialisierung immer mehr den virtuellen Raum und zerstört die Werbefreiheit und damit auch Unabhängigkeit von Weblogs und Portalen. Mittlerweile werden ja beispielsweise auch bei Youtube Reklamebotschaften in einige Videos eingeblendet, und Myspace (seit jeher eine Werbeschleuder) nervt einen nach der Anmeldung nicht selten mit ganzflächiger Firmenpropaganda, zusätzlich zu dem sonstigen lästigen Bannergeblinke. „www“ steht bei solchen Seiten wohl für „weltweite Werbung“…

Besonders perfide ist die Strategie von manchen Firmen, sich die Glaubwürdigkeit, die Blogger durch ihr Schreiben erlangt haben, zu erkaufen und sie dafür zu bezahlen, geschönte Produktbeschreibungen und -lobpreisungen zu verfassen und im Web zu verbreiten. [via Grilleau] Pressetext.at berichtet aktuell über die derzeitige Entwicklung in den USA:

Zitat
Einem aktuellen Bericht des Wall Street Journals zufolge hat diese Praxis in den Vereinigten Staaten inzwischen ein derartiges Ausmaß erreicht, dass die “Blogosphäre” um ihre Reputation bangt und die Federal Trade Commission (FTC) laut über die Einführung eigener Richtlinien nachdenkt, die Missbrauchsversuche verhindern sollen.

Zitat:
…) “Im Gegensatz zum Internet haben Produktreviews in Magazinen oft das Problem, dass sie nicht als vollkommen objektiv angesehen werden. Bei User-generiertem Content ist die Gefahr, dass sich ein Autor eines Testberichts vom Hersteller kaufen lässt, nicht in dem Ausmaß gegeben”, erklärt der Brandflow-Geschäftsführer. Mit der Vorstellung, dass das Internet ein geschützter Bereich der Authentizität sei, könne es aber bereits in einigen wenigen Jahren vorbei sein. “Die Unternehmen versuchen immer stärker, diese Glaubwürdigkeitsbarriere zu durchbrechen und Meinungen, die online verbreitet werden, bewusst zu manipulieren”, betont Hübner.

Vielen Dank und herzlichen Glückwunsch an die Marketingabteilungen der Konzerne, die in ihrem Bestreben, auch noch den hintersten Winkel des Planeten durchzukommerzialisieren und jeden Menschen zu korrumpieren, offenbar niemals Ruhe geben. Übrigens habe ich auch schon zwei Anfragen von solchen PR-Leuten bekommen, die mir großzügig anboten, kostenlos einen Artikel für meinen Blog zu schreiben, wenn sie darin auf ihre kommerziellen Websites bzw. offenbar die von Kunden (z.B. ein Onlineshop) verweisen dürften. Das habe ich natürlich dankend abgelehnt.

quelle

Pirate-Bay-Fans attackieren Konto von Industrie-Anwalt
[info]henry66
Der Prozess um das Filesharing-Portal "The Pirate Bay" verursacht weitere Nachbeben. Sympathisanten der vier erstinstanzlich verurteilten Schweden wollen die Anwaltskanzlei von Peter Danowsky, der in der Verhandlung die Musikindustrie vertrat, schädigen. Das Konto der Kanzlei soll mit minimalen Zahlungen überschwemmt werden. Anschließend wollen die Piraten-Fans das Geld wieder zurückfordern. Der Kanzlei würde daraus finanzieller Schaden erwachsen.
DDo$-Attacke kostet Kanzlei

Die Vorgehensweise hat schon den Spitznamen "Distributed Denial of Dollars" (DDo$) erhalten, in Anlehnung an die "Distributed Denial of Service" (DDoS)-Attacke, mit der Hacker gerne Server lahmlegen. Das Konto der Kanzlei darf pro Jahr nur 1000 Gratis-Transaktionen durchführen. Jede weitere kostet 2 Schwedische Kronen (rund 0,09 Euro). Die Sympathisanten wollen der Kanzlei je 1 Krone überweisen, wodurch der Kanzlei ab 1000 Einzahlungen je 1 Krone pro Transaktion erwachsen würden. Im Anschluss wollen die Angreifer die Überweisung als fehlerhaft bezeichnen, wodurch sie ihr Geld zurückerhalten und der Kanzlei weitere Gebühren anfallen.

quelle
http://diepresse.com/home/techscience/internet/478748/index.do

Petition - So funktioniert die Kinderporno-Sperre
[info]henry66
Die Online-Petition gegen die geplanten Internetsperren hat die nötige Anzahl Unterschriften erreicht, um öffentlich vor dem Petitionsausschuss des Bundestags diskutiert zu werden. stern.de erklärt, was sich die Befürworter der Sperren versprechen, wie das System funktionieren soll - und warum es so scharf kritisiert wird.

Die öffentliche Online-Petition gegen das "Gesetz zur Bekämpfung der Kinderpornografie in Kommunikationsnetzen" hat nach vier Tagen die Zahl von 50.000 Mitzeichnern erreicht. Je mehr Unterstützer eine öffentliche Petition erhält, desto größeres Gewicht soll ihr dadurch im folgenden Verfahren verschafft werden können. Ab 50.000 Unterstützern in den ersten drei Wochen nach Veröffentlichung wird ein oder mehrere Petenten in öffentlicher Ausschusssitzung angehört. Als Petent wird der Urheber einer Petition bezeichnet.

Ziel der Petition, die auf dem Webportal des Bundestags bundestag.de veröffentlicht wurde und noch bis zum 16. Juni für Mitzeichner offen ist, ist es, die Einführung von Internetsperren zu verhindern. Ein unter Federführung von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) entstandener Gesetzentwurf liegt vor, der den Zugriff auf Internetangebote mit kinderpornografischen Inhalten verhindern soll. Das geplante Verfahren sieht vor, dass die größten deutschen Internetanbieter solche Angebote sperren auf der Basis einer Liste mit verbotenen Webseiten, die vom Bundeskriminalamt zusammengestellt wird.

zum ganzen Bericht
quelle
http://www.stern.de/computer-technik/internet/:Online-Petition-So-Kinderporno-Sperre/700018.html

„Verbraucherschützer“ im Visier
[info]henry66
Marco B. lebt in einer unscheinbaren Dachgeschosswohnung in Pfersee. Von hier aus füttert er diverse Internetseiten mit Inhalten. Außerdem, das verrät ein Schild am Briefkasten, residiert hier der „Verbraucherschutz Internet Verein“. Neuerdings interessiert sich auch die Staatsanwaltschaft für den jungen Mann. Die Behörde glaubt, dass seine Aktivitäten mit Verbraucherschutz wenig zu tun haben. Sie ermittelt wegen Betrugs.

Der Verdacht der Augsburger Ermittler: Marco B.s Internetseiten sollen vor allem dazu dienen, die Nutzer auf die Homepage eines offensichtlich unseriösen Anbieters von Heimarbeit mit dem Namen „GlobalFX“ zu lotsen. Dort wird Internetsurfern versprochen, sie könnten durch das Bearbeiten von E-Mails am heimischen Computer bis zu 3500 Euro monatlich verdienen. Wer wissen will, wie das genau funktioniert, muss allerdings vorher Informationshefte und Schulungsunterlagen für 40 Euro oder mehr kaufen. Der Verdienst danach sei jedoch „völlig ungewiss“, sagen seriöse Verbraucherschützer wie die Verbraucherzentrale in Hamburg.

Die Verbraucherzentrale aus der Hansestadt hat den „Verbraucherschutz Internet Verein“ und „GlobalFX“ schon länger im Visier. Edda Castelló, Leiterin der Abteilung Recht in Hamburg, hält die Masche für „besonders fies“, weil hier ausgerechnet unter dem Deckmantel von vermeintlichem Verbraucherschutz abgezockt werde. Marco B. warnt auf den Seiten des „Verbraucherschutz Internet Vereins“ zwar tatsächlich auch vor diversen fragwürdigen Angeboten. Dies sei jedoch nur ein „Kuckucksei“, meint der Verbraucherschutz-Experte der Arbeiterkammer Steiermark, Peter Kiesswetter. Auch in Österreich ist man auf die Internetseiten aus Augsburg bereits aufmerksam geworden. Kiesswetter empfiehlt den Verbrauchern, von den Angeboten auf diesen Seiten „die Finger zu lassen“.

Beschuldigter sieht sich als Opfer einer Verleumdungskampagne

Wie Matthias Nickolai, der Sprecher der Staatsanwaltschaft auf Anfrage bestätigte, wird derzeit gegen Marco B. und eine weitere Person ermittelt. Neben dem Betrugsverdacht steht auch der Vorwurf im Raum, die Beschuldigten hätten gegen das Urheberrecht verstoßen, weil sie fremde Logos und Texte - etwa von Polizei und Verbraucherschutzverbänden - nutzen. „Die Ermittlungen laufen noch“, so Nickolai. Das Finanzamt in Fürth, bei dem der „Verbraucherschutz Internet Verein“ gemeldet war, hat dem Verein inzwischen die Anerkennung der Gemeinnützigkeit entzogen. Marco B. bestreitet alle Vorwürfe. Er sei selbst vor mehr als einem Jahr mit einer Heimarbeits-Masche abgezockt worden. „Deshalb habe ich den Verein gegründet.“ Über die Zahl der Mitglieder schweigt er. Den Verdacht, dass es in Wahrheit um Profit gehe, weist er von sich. Gleichzeitig droht er jedem, der ihn in die Ecke von Betrügern stelle, mit „der vollen Härte des Gesetzes“. Sich selbst sieht er als Opfer einer Verleumdungskampagne.

Sollte sich der Verdacht gegen Marco B. dennoch erhärten: Er wäre nicht der Einzige, der unter dem Deckmantel des Verbraucherschutzes wirbt. „Das stellen wir leider häufig fest“, sagt Simone Wander vom Bundesverband der Verbraucherzentralen. Tun können die „echten“ Verbraucherschützer dagegen nur wenig. Der Begriff „Verbraucherschutz“ ist nicht geschützt. Jeder kann ihn benutzen.

quelle: Ein Bericht von Jörg Heinzle

Augsburger Allgemeine
http://www.augsburger-allgemeine.de/

Home