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Hört sich zwar blöd an, ist aber so

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Pirate-Bay-Fans attackieren Konto von Industrie-Anwalt
[info]henry66
Der Prozess um das Filesharing-Portal "The Pirate Bay" verursacht weitere Nachbeben. Sympathisanten der vier erstinstanzlich verurteilten Schweden wollen die Anwaltskanzlei von Peter Danowsky, der in der Verhandlung die Musikindustrie vertrat, schädigen. Das Konto der Kanzlei soll mit minimalen Zahlungen überschwemmt werden. Anschließend wollen die Piraten-Fans das Geld wieder zurückfordern. Der Kanzlei würde daraus finanzieller Schaden erwachsen.
DDo$-Attacke kostet Kanzlei

Die Vorgehensweise hat schon den Spitznamen "Distributed Denial of Dollars" (DDo$) erhalten, in Anlehnung an die "Distributed Denial of Service" (DDoS)-Attacke, mit der Hacker gerne Server lahmlegen. Das Konto der Kanzlei darf pro Jahr nur 1000 Gratis-Transaktionen durchführen. Jede weitere kostet 2 Schwedische Kronen (rund 0,09 Euro). Die Sympathisanten wollen der Kanzlei je 1 Krone überweisen, wodurch der Kanzlei ab 1000 Einzahlungen je 1 Krone pro Transaktion erwachsen würden. Im Anschluss wollen die Angreifer die Überweisung als fehlerhaft bezeichnen, wodurch sie ihr Geld zurückerhalten und der Kanzlei weitere Gebühren anfallen.

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